
Schafft eine zeitlose, tech-freie Blase der Geselligkeit. Ein Spieleabend ist perfekt, um den spielerischen, vielleicht auch kompetitiven Charakter des anderen kennenzulernen, ohne den Druck, ständig tiefsinnig reden zu müssen.
Die moderne Auswahl:
Vergesst Monopoly. Wählt kooperative Spiele, bei denen ihr als Team gegen das Spiel antretet (z.B. „Pandemic“, „Andor“), oder kurze, witzige Spiele, die Geschichten fördern.
Story-Cubes: Würfelt mit den Bildwürfeln und spinnt abwechselnd eine gemeinsame, immer absurdere Geschichte. Fantasie und Humor sind gefragt.
„Dixit“ oder „Mysterium“: Hier geht es um assoziatives Denken und das Interpretieren von wunderschön abstrakten Bildkarten. Man erfährt, wie der andere denkt.
Klassiker neu gedacht: Spielt „Stadt, Land, Fluss“ mit persönlichen Kategorien (z.B. „Reiseziel, Buch, Eigenschaft, die ich mag“).
Die Königsdisziplin: Das „Biografie-Bingo“
Erstellt vor dem Date jeweils eine persönliche Liste mit 5-10 interessanten, positiven Aussagen über euer Leben („Ich habe schon auf einem Elefanten gesessen“, „Ich kann ein Lied auf der Ukulele spielen“, „Ich war mal regionaler Meister im Tischtennis“). Trefft euch, tauscht die Listen aus und stellt euch gegenseitig Fragen, um herauszufinden, welche Aussage auf den anderen zutrifft. Ihr werdet auf faszinierende Weise voneinander lernen.
Deutscher Kultur-Kompass: Auch beim Spielen gilt: Die Würde des Spiels ist unantastbar. Man hält sich an die Regeln, betrügt nicht und nimmt eine Niederlage mit Anstand. Ein fairer, aber enthusiastischer Spieler ist sehr attraktiv.
