
Reflexion ohne Konsequenz ist Selbstbespiegelung. Der persönliche Entwicklungsplan übersetzt Ihre Erkenntnisse in konkrete, messbare nächste Schritte.
So bauen Sie ihn auf:
Stärken bestätigen: Listen Sie 2-3 Dinge auf, die Sie bei den letzten Dates gut gemacht haben (z.B. „Ich stelle gute, offene Fragen.“, „Ich komme pünktlich und vorbereitet.“). Diese als Fundament beibehalten.
1-2 Entwicklungsfelder definieren: Wählen Sie aus Ihrer Reflexion maximal zwei konkrete Punkte, an denen Sie arbeiten wollen. Sie müssen machbar sein (z.B. NICHT: „Ich will charismatischer sein“, SONDERN: „Ich will lernen, aktiv zuzuhören, indem ich das Gehörte in meinen nächsten Satz einbaue“).
SMART-Ziele setzen:
Spezifisch: „Ich werde vor dem nächsten Date drei Fragen vorbereiten, die über Beruf/Hobbies hinausgehen (z.B. zu Werten, prägenden Erfahrungen).“
Messbar: Ich habe die drei Fragen vorbereitet und mindestens eine gestellt.
Aktionsorientiert: Es handelt sich um eine konkrete Handlung, die ich ausführen kann.
Realistisch: Drei Fragen vorzubereiten ist in 10 Minuten machbar.
Terminiert: Bis zum nächsten Date.
Übungsfeld festlegen: Wo können Sie das außerhalb eines Dates üben? (Beim Gespräch mit Kollegen? Beim Kennenlernen neuer Leute auf einem Event?).
Erfolgsmetrik: Woran merke ich, dass es geklappt hat? („Das Gespräch wird tiefer und persönlicher.“, „Ich fühle mich weniger wie in einem Verhör.“).
Dieser Plan ist Ihr persönlicher Coach auf einem Blatt Papier. Er macht Entwicklung kontrollierbar und verwandelt das diffuse Gefühl „ich muss besser werden“ in einen klaren Fahrplan.
