
Manchmal sind es die unerwarteten Orte, die die besten Dates hervorbringen. Sie zeigen Kreativität und den Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen.
Der Flohmarkt am Samstagmorgen: Ein frühes Date auf einem Flohmarkt wie dem Mauerpark in Berlin oder dem Flohmarkt am Rhein in Köln ist lebendig, voller Kuriositäten und bietet unendlich viele Gesprächsanlässe („Was ist das skurrilste Ding, das du je gesehen hast?“). Es endet oft mit einem Kaffee vom Stand und dem Gefühl, etwas zusammen entdeckt zu haben.
Die Buchhandlung oder der große Bibliothekssaal: Für literarisch oder akademisch Interessierte. Man stöbert schweigend in Regalen und zeigt sich dann gegenseitig Fundstücke. Ein Date in der Lesesaal der Staatsbibliothek zu Berlin (sofern erlaubt und ruhig genug) ist ein unvergessliches Statement.
Der Aussichtspunkt bei Nacht: Ob der Victoriapark in Berlin-Kreuzberg mit seinem Wasserfall, der Löwenburg in Kassel oder die Alte Brücke in Heidelberg – ein Platz mit Blick über die beleuchtete Stadt, an den man mit einer Thermoskanne Tee kommt, schafft Intimität und Romantik abseits der Konsumtempel.
Das öffentliche Schwimmbad (Freibad) im Sommer: Lässig, entspannt und ganz ohne Verstellung. Zeigt Körperlichkeit in einem natürlichen Kontext und endet mit gemeinsamem Eisessen.
Diese Orte funktionieren, weil sie eine gemeinsame Geschichte schaffen, über die man noch lange sprechen kann. Sie signalisieren: „Ich habe mir Gedanken gemacht und etwas gefunden, das nicht jeder macht.“
