
Einzelne Dates sind Datenpunkte. Erst in der Serie zeigt sich die Statistik Ihrer eigenen Dating-Realität. Nehmen Sie Ihre Logbücher der letzten 3-5 Dates und suchen Sie nach Mustern.
Leitfragen für die Musteranalyse:
Themen-Muster: Über was spreche ich immer wieder? Dreht sich alles um Arbeit/Hobbys, oder komme ich zu persönlichen Themen (Familie, Träume, Ängste)?
Wahl-Muster: Wen wähle ich aus? Suche ich immer den gleichen „Typ“ (z.B. charismatisch/unverbindlich, ruhig/passiv), obwohl das Ergebnis unbefriedigend ist?
Dynamik-Muster: Übernehme ich immer die Rolle des Interviewers? Laste ich mir die Unterhaltungslast immer alleine auf? Brechen Gespräche an derselben Stelle ab?
Wiederkehrende positive/negative Gefühle: Fühle ich mich oft unter Druck gesetzt, mich zu beweisen? Fühle ich mich oft intellektuell unterfordert? Wann fühle ich mich besonders sicher und gut?
Das „Warum“ hinter dem Muster:
Wenn Sie ein Muster erkannt haben (z.B. „Ich date immer Menschen, die emotional nicht verfügbar sind“), fragen Sie tiefgründig: „Welches vertraute (wenn auch ungesunde) Gefühl bietet mir dieses Muster?“ Oft wiederholen wir Dynamiken, die uns aus der Kindheit oder früheren Beziehungen vertraut sind – selbst wenn sie schmerzhaft sind.
Aktionsfolgerung: Ein Muster zu erkennen, ist der erste Schritt zur Veränderung. Formulieren Sie eine klare, gegenteilige Absicht für das nächste Date. (Aus „Ich date emotionale Unverfügbare“ wird: „Beim nächsten Date achte ich bewusst auf Zeichen von emotionaler Offenheit und Verletzlichkeit und wertschätze diese aktiv.“).
